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Rennsportbetreuung

Schon 1994 bestritt Oliver Firzlaff erfolgreich Rundstreckenrennen, damals mit einem BMW M3 E30, selbst aufgebaut nach dem Reglement der Gruppe A.

Im Jahr 1995, nach erfolgreich absolvierter Ausbildung zum KFZ - Meister, eröffnete er in Abenberg eine eigene Werkstatt und betreute fortan die verschiedensten Motorsport-Projekte, egal ob es sich um Exoten wie die Renault Alpine A110 oder Rennwagen vom Schlage des Porsche 911 RSR handelte.

Im aktuellen Rennsport betreuen wir in unserem neu erbauten Betrieb aktiv den legendären Donkervoort D8 RS06, der in der NAVC – Rundstreckenmeisterschaft eingesetzt wird.. Darüber hinaus fahren zwei weitere Kunden mit ihren Caterham Super Seven in der Clubsport Trophy.

Die Rennfahrzeuge stehen das ganze Jahr bei uns und werden für die einzelnen Rennläufe vorbereitet und gewartet. Zu unserem Service gehört weiterhin der Transport der Fahrzeuge an die Rennstrecke sowie die Rundum-Betreuung vor Ort. Das ermöglicht dem Fahrer sich ausschließlich auf das Fahren und das Gewinnen zu konzentrieren. Die lästige Verbringung, sowie das Vorbereiten und „Schrauben“ entfällt für den Fahrer völlig.

Sollten Sie Interesse haben, auch einmal bei einem Event reinzuschauen, sind Sie gerne eingeladen. Wir vermieten oder organisieren Ihnen auch einen Beifahrerplatz, wenn Sie das wünschen.

Brauchen Sie Hilfe beim Auf- oder Umbau Ihres Rennfahrzeuges – kein Problem, wir helfen Ihnen gerne und beraten Sie in Punkto „technischem Reglement“, damit Sie bei der Veranstaltung keine böse Überraschung erleben.

 

Lotus Europa

Der Europa, im Dezember 1966 vorgestellt, war ursprünglich nur für die ausländischen (nicht-UK) Märkte bestimmt. Die ersten Fahrzeuge wurden nach Frankreich und in die Schweiz verkauft. Er verfügte über den gleichen Motor wie der Renault 16, jedoch war er hinter der Fahrgastzelle als Mittelmotor eingebaut. Dies verlieh dem Europa eine Straßenlage und Fahreigenschaften die eines Rennwagens würdig waren, auch sein Rahmen war für Motoren mit mehr als nur 1470 cm³ ausgelegt. Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Polyester war mit dem Zentralträgerchassis aus Stahlblech zu einem geschlossenen Aufbau verklebt. Diese Kombination war Voraussetzung für die hervorragenden Fahreigenschaften. Diese Fahrzeuge bestanden aus einer extrem minimalistischen Konstruktion, mit geschlossenen Seitenfenstern, festen Sitzen (nur die Pedale waren verstellbar), kaum Türverkleidungen und einfachen Instrumenten.

Ab 1969, anlässlich des Erscheinens der zweiten Serie (Europa S2), wurden Chassis und Karosserie miteinander verschraubt. Gleichzeitig wurde für den amerikanischen Markt ein Motor mit 1565 cm³ eingeführt. 1971 wurde der Europa TwinCam vorgestellt, mit einem Motor mit zwei Nockenwellen im Leichtmetallkopf und 1558 cm³, wie er bereits im Lotus Elan eingebaut wurde. Ein Jahr später ging man zur leistungsgesteigerten Version „Big Valve“ (ähnlich wie beim Lotus Elan Sprint) über und verband ihn mit einem Renault 5-Gang-Getriebe. Diese neue Ausführung nannte man Europa Special.

 

Bei dem von Oliver Firzlaff betreuten Fahrzeug handelt es sich um einen extrem modifizierten Lotus Europa Spezial. Sowohl die Karosserie als auch Teile der Technik und Elektrik müssen dem Reglement der Gruppe FS angepasst werden.

Wir halten Sie an Hand von Bildern über den Fortschritt der Umbauten auf dem Laufenden. Erleben Sie mit, wie ein Rennwagen entsteht, der in dieser Art in Europa einmalig ist!

 

Und hier geht es weiter:

Anzeichnen und ausschneiden der Fahrertüre welche nicht vorhanden ist. Anpassung der ausgeschnittenen Türe sowie anbringen von Türscharnieren.

 

Anfertigung und Anpassung der Radläufe.

 

Winterarbeiten am Lotus Europa: eine Kohleplatte entsteht, um den Innenraum zu verkleiden, die neue Airbox passt wie angegossen und der Alu-Wasserkühler ist eingepasst!

 

Die Karosserie ist zum lackieren vorbereitet, der Innenraum bekommt ein neues Gesicht.

 

Erstes Rollout, alle Systeme arbeiten problemlos.

 

Lackarbeiten und Pinstriping, der Lotus bekommt den Look eines Sondermodells: JPS Spezial. Die Orginalscheibe wird angepasst!!!!

 

Die nächsten Schritte folgen!